Holzbauweise: nachhaltig investieren, preiswert wohnen

14 Euro pro Quadratmeter – laut dem aktuellen Wohnpreisspiegel des Immobilienverbandes Deutschland (IVD sind die Mieten für Neubauten in Berlin aktuell mit am höchsten. Damit hat die Hauptstadt Städte wie Düsseldorf oder Frankfurt am Main bereits überholt.


Nicht ganz so teuer, aber wegen ihrer Ausstattung – Stuck, Parkett und hohe Räume – sehr beliebt, sind sogenannte Altbauten, Wohnungen die bis 1948 gebaut wurden. Hier liegt der Quadratmeterpreis bei rund 10,38 Euro.
Damit bestätigt der Wohnpreisspiegel des IVD, dass gerade in der Hauptstadt kaum noch günstige Mietwohnungen zu finden sind. Die Gründe sind mit Blick auf den Wohnungsbau vor allem hohe Grundstückspreise und steigende Baukosten.

Nachhaltiges Baumaterial ist die Zukunft

Deshalb plant die Samonig -Berlin- sowohl die Baukosten als auch die Bauzeiten künftig durch eine Systembauweise/Modulbauweise mit Holz als nachhaltigem, umweltfreundlichen Baumaterial zu reduzieren.

 

Wenn wir ein Gebäude aus Holz bauen statt aus mineralischen Produkten, dann entstehen 55 bis 60 Prozent weniger Emissionen.
Cajus Julius Caesar, Waldbeauftragter der Bundesregierung, über Holz als Kohlenstoffspeicher


Holz liegt im Trend und gehört derzeit zu den innovativsten Baustoffen auf dem Markt. Neben verschiedensten internationalen Bauprojekten – derzeit wird beispielsweise an der Wiener Stadtgrenze in der Seestadt Aspern das mit 24 Geschossen höchste Holzhochhaus der Welt gebaut – entsteht Deutschlands erstes Holzhochhaus aktuell in Heilbronn. 34 Meter hoch soll es zur Bundesgartenschau 2019 fertig sein.

Zudem hat sich an der TU München das interdisziplinäre Cluster „TUM.wood“ etabliert, bei dem sich in den Bereichen Forschung und Lehre alles um den Baustoff Holz dreht. Auf diesen ist übrigens auch das Berliner Abgeordnetenhaus aufmerksam geworden und hat bereits im Frühjahr 2018 eine Änderung der Berliner Bauordnung beschlossen.

Holzbauweise durch Änderung der Berliner Bauordnung möglich

Aktuell ist die Anzahl mehrgeschossiger Holzbauten in Berlin minimal, was auch an der Bauordnung des Landes lag. So waren Häuser in Holzbauweise zwar erlaubt, aber nur mit aufwendigen Ausnahmereglungen.

Um das Bauen mit Holz generell zu erleichtern, hat Berlin im März 2018 als drittes Bundesland nach Baden-Württemberg und Hamburg seine Bauordnung vereinfacht und § 26 der Berliner Bauordnung folgenden neuen Absatz 3 angefügt: Abweichend von Absatz 2 Satz 3 sind tragende oder aussteifende sowie raumabschließende Bauteile, die hochfeuerhemmend oder feuerbeständig sein müssen, in Holzbauweise zulässig, wenn die erforderliche Feuerwiderstandsfähigkeit gewährleistet wird.

Holzbauweise liegt zu Recht im Trend

Diese Änderung und die unzähligen Bauprojekte zeigen, dass Holz die Zukunft des Bauens sein kann, was unter anderem an den zahlreichen Vorteilen des Baustoffs liegt (Auswahl):

  • Holz ist eine nachwachsende Ressource
  • Holz trägt gut, es ist beispielsweise kräftiger als Beton
  • Holz reguliert Feuchtigkeit und sorgt so für ein gutes Raumklima
  • Holz dämmt auf natürliche Weise
  • Holz ist langlebig
  • Holz lässt sich leicht recyceln
  • Holz bindet CO?

Holzbauweise bei Samonig -Berlin-

Um preiswertes Wohnen auch in Metropolregionen wie Berlin anbieten zu können, arbeiten wir derzeit mit der SEHW Architektur GmbH und der WEISSENSEER HOLZ-SYSTEM-BAU GMBH daran, uns die Holzbauweise zu Nutze zu machen.

Aktuell erwerben wir in verschiedenen Berliner Bezirken und im Umland Grundstücke zur Entwicklung. Darauf sollen dann 3-geschossige Häuser mit rund 2000 m² Wohnfläche und flexiblen Grundrissen sowie einer zeitgemäßen Ausstattung entstehen.

Durch die industrielle Vorfertigung von Bauelementen sollen die Rohbauten innerhalb von 6 bis 8 Wochen fertiggestellt werden. Vorgesehen sind unter anderem Massivholzdecken mit Aufbeton oder Estrich, Holzriegelwände im Außenbereich und Massivholzkonstruktionen in Kombination mit Trockenbau im Innenbereich.

Holzbauweise: Nachhaltigkeit und preiswerter Wohnraum

Für unsere Investoren bedeutet das: Sie können durch materialbedingte Einsparungen beispielsweise bei der Baustelleneinrichtung beziehungsweise bei Bauleitungs- und Gerüstkosten nachhaltig in preiswerten Wohnraum investieren.

Ausführliche Informationen zu unserem Strategiekonzept finden Interessierte finden Sie in unserer Präsentation „Preiswertes wohnen in Metropolregionen“.