EXPO REAL 2018 stellt neuen Rekord auf

Nach dem Ende der diesjährigen EXPO REAL in München meldeten die Veranstalter Rekordergebnisse: Insgesamt haben sich 2.095 Unternehmen, Städte und Regionen den 44.536 Besuchern präsentiert und zu den Trendthemen „Risiken“, „bezahlbares Wohnen“ und „digitaler Aufbruch“ informiert.

Wie schon in den Vorjahren gehörte auch unser Team von der Samonig -Berlin- zu den Besuchern. Wir hörten hin, wenn man über die Stadt von morgen, vom bezahlbaren Wohnraum und von der Entwicklung der Immobilienbranche sprach. Die uns gegeben Einblicke waren in der Regel interessant und gaben uns erneut vieles mit auf den Weg.

Es wird eng in den Städten

So wurde beispielsweise deutlich, dass das Problem der Wohnungsnot, hervorgerufen durch die rasante Entwicklung der großen Städte, durch den Verkehr und den gesellschaftlich beanspruchten Raum, derzeit immer größer wird. Aber gerade bei diesem Thema riefen die auf der EXPO REAL diskutierten Lösungsansätze ein gemischtes, eher unklares Gefühl bei uns hervor.

„Wir Planer würden uns von der Politik mehr Mut wünschen [...] es ist fast nicht mehr möglich größere, für die gesamte Stadt sinnvolle Bauvorhaben durchzusetzen“, konstatierte beispielsweise Dr. Michael Denkel, Stadtplaner & Partner bei der AS+P GmbH. Mut würde nur einen Teil des Problems lösen, denn die Verdichtung der Städte sei zwar ökonomisch sinnvoll, jedoch ökologisch bedenklich.

Die Stadt von Morgen: bezahlbarer Wohnraum

Der fade Beigeschmack einer „handelsorientierten statt gemeinwohlorientierten Flächennutzung bleibt nach wie vor“, so Markus Lewe, Oberbürgermeister der Stadt Münster. „Wir benötigen eine Nachjustierung unserer sozialen Marktwirtschaft“, so der Christdemokrat weiter, die Balance müsse wieder hergestellt werden.

Hier spiegelte sich die politische Debatte auch in der brancheninternen Diskussion auf der Internationalen Fachmesse für Immobilien und Investitionen wider.

Mehr Menschen brauchen mehr Wohnraum – darüber waren sich alle Anwesenden einig. Doch wo gibt es diese Flächen und in welcher Art können wir sie bebauen? Werden Stadtparks weichen müssen? Oder werden anliegende ländliche Gegenden durch neue Bauprojekte, Wohnkolosse „verunreinigt“, um ein bezahlbares Wohnen zu ermöglichen?

Mein Fazit als Messebesucher

Das Ziel, künftig für bezahlbares Wohnen zu sorgen, kann „Hand in Hand“ mit einer gemeinwohlorientierten Flächennutzung, mit Energieeffizienz und mit einer nachhaltigen Bauweise erreicht werden.

Die Lösung der Samonig -Berlin- lautet: Holzmodulbauweise. Trotz großer Anforderungen bietet diese Flexibilität, Energieeffizienz, Nachhaltigkeit und bezahlbare Preise. Die Entwicklung von kostengünstigen Wohnräumen in Berlin lässt sich damit optimal verwirklichen.

David Hermasch, Bauleitung & Planung SAMONIG -Berlin-