EXPO REAL 2018 - ein Erfahrungsbericht

Die EXPO REAL in München war für mich die erste Erfahrung hinsichtlich einer Immobilien-Messe. Durch das gute und straffe Konferenzprogramm war der Tagesablauf genauestens geregelt.

Das erste mal auf einer Messe

Hektisch von einer Präsentation zur nächsten Podiumsdiskussion innerhalb von 5 Minuten quer über das Messegelände zu laufen, war ein Bestandteil der Tagesordnung. Abgesehen davon, dass es ziemlich hektisch auf einer Messe abläuft, konnte ich aber auch sehr gute Eindrücke rund um den Wohnungsmarkt außerhalb von Berlin gewinnen.

Zum Beispiel erfuhr ich aus Präsentationen oder im direkten Gespräch mit Unternehmen wie sich das aktuelle Marktumfeld in anderen Bundesländern abbildet. Themen wie das „Schaffen von bezahlbarem Wohnraum“ oder auch die „Qualität im Wohnungsbau“ waren sehr wichtige Punkte der Expo Real.

Angebot und Nachfrage - ein nationales Problem

Allerdings sieht die Theorie doch oft anders aus als die Praxis. Um diese Themen überhaupt angehen zu können, wird Bauland benötigt. Grundstücke sind der Schlüssel zum Wohnungsbau! Und hier beginnt bereits die erste Hürde für viele Bauherrn. Durch die erhöhte Nachfrage nach Bauland steigen die Grundstückspreise immer weiter. Das Ergebnis ist, dass der Wohnungsmarkt in ganz Deutschland angespannt ist und es sich demnach nicht um ein regionales, sondern um ein nationales Problem handelt.

Das Thema: bezahlbares Wohnen

Auf der Immobilien-Messe konnten wir von der SAMONIG -Berlin- ebenfalls unser Konzept zum Thema „Preiswerter Wohnungsbau“ vorstellen und damit überzeugen. Die Idee der Systembauweise mit Holz und den damit verbundenen Ersparnissen in den Bereichen Zeit und Kosten sorgte bei vielen für ein offenes Ohr. Denn gerade diese beiden Faktoren, Zeit und Kosten, sind Aspekte, die keiner unnötig strapazieren möchte.

Zusammengefasst war ein großes Thema der EXPO REAL 2018 ,,bezahlbares Wohnen‘‘. Und das ist es auch für den Berliner Wohnungsmarkt. Denn auch bei uns in der Hauptstadt dreht sich alles um steigende Mieten, überhöhte Quadratmeterpreise für Wohnraum und Grundstücke sowie um die ständige Erweiterung von Quartieren zu sogenannten Milieuschutzgebieten.

Hinzu kommen seit 2010 stetig steigende Baukosten. Bis dato verzeichnen wir einen Anstieg um etwa 20 % und fragen uns: Wie soll bei diesen Voraussetzungen preisgünstiges Wohnen realisierbar sein? Dazu passend hieß es übrigens in der Immobilien Zeitung: „Der Wohnungsmarkt wird zum Spielball der Politik."

Fazit

Aber trotzdem war und ist die Immobilienbranche optimistisch und geht mit Konzept- und Lösungsideen voran – das hat auch die EXPO REAL 2018 eindrücklich gezeigt.

Niklas Strelow, Auszubildender SAMONIG -Berlin-