EXPO REAL 2018: Ausblick auf den deutschen Immobilienmarkt

„Die Zeiten für Amateure sind vorbei“, mahnte Herr Marc Bonner, Direktor der Deutschen Pfandbriefbank AG, die Besucher der EXPO 2018 eindringlich. Mit diesem „Hallo-Wach-Effekt“ begann für viele die 3-tägige Messe in München.

 

 

Zugegebenermaßen konnte er damit die Experten der Immobilienbranche nicht mehr schocken. Dennoch sorgten seine Worte für Entsetzen in der Konferenzrunde „Baukosten und ihre Berechenbarkeit“. Es schien als wäre das von der Politik links liegen gelassene Problem der Herstellungskosten von bezahlbarem Wohnraum nun auch bei dem ein oder anderen endlich ins Bewusstsein vorgestoßen und legt sich somit wie ein grauer Schleier auf das Gemüt der Teilnehmer. Denn konkrete Lösungsansätze waren bei dieser und ähnlichen Konferenzrunden auf der Messe leider Mangelware. Die meisten Besucher und Aussteller schienen sich lediglich über die kontinuierlich steigenden Baukosten zu echauffieren.

Die Zeiten haben sich geändert

In Zeiten von stetig wachsenden Metropolen und der damit verbundenen Wohnungsverknappung, sollten wir aber einen wesentlichen Punkt berücksichtigen: die Umwelt. Es wäre fatal, die Belastung für die Natur, die durch den Lebenszyklus einer Immobilie entsteht (Produktion, Bewirtschaftung bis zum Abriss) zu ignorieren.

Geht es nach Herrn Bonner, dann „ist die Zeit der einfachen Excel-Kalkulationen vieler Semi-Profis nun endgültig vorbei“. Mehr denn je kommt es nun auf Knowhow, Expertise und ausgeklügelte Konzepte an. 
Umso besser, dass wir mit unserem neuen Konzept zum „Preiswerten Wohnen in Metropolregionen“ zur EXPO erschienen waren. Als Bauträger haben wir den Engpass längst erkannt und wollen diesen nun in Kooperation u. a. mit Gemeinden und Veräußerern von Grundstücken lösen.

Unser Ansatz zielt auf die Reduzierung der Baunebenkosten kombiniert mit einem Konzept zur ökologischen Nachhaltigkeit. Das kam bei Vertretern von Ländern und Kommunen gleichermaßen gut an. Der erste Schritt ist nun getan und so werden wir den Faden auch nach der EXPO Real in München weiter in den Händen halten und Bauland für preiswerten Wohnungsbau akquirieren.

Lieber Gesetzgeber ...

Da Wohneigentum (im Gegensatz zu anderen führenden Ländern) in Deutschland noch immer nicht allgemein üblich ist, obwohl Immobilieneigentum den Wohlstand der Bevölkerung vergrößern kann, möchte nur skandieren: „Mensch, lieber Gesetzesgeber, dann lockere doch partiell die Bauverordnung und fang einfach nur an zu bauen!“.

Hauptsache es entsteht Wohnraum, idealerweise mit ökologisch nachhaltigen, sozial kompatiblen und ökonomisch interessanten Konzepten. Und überhaupt: Das Leben ist zu kurz, um schlecht zu wohnen.

Joshua David, Akquise & Vertrieb SAMONIG -Berlin-